Harmlose Augsburger gegen abgeklärte Kölner würde ich schreiben, wenn ich es positiv ausdrücken mochte. Tatsächlich war es wirklich kein berauschendes Spiel, aber in dieser Saisonphase (eigentlich sogar immer!) sollte man schließlich ergebnisorientiert spielen.
Tatsächlich musste der FC nicht besonders viel nach vorne tun um gegen Augsburg zu bestehen. Von 5 Torschüssen zappelten drei im Netz und bei Bayern München spricht man bei solchen Statistiken immer von Weltklasse. Über weite Strecken kam ich mir ein bisschen wie in der Augsburger Puppenkiste vor – die Spieler schienen durch unsichtbare Fäden auf ihren Positionen fest zu kleben und schoben sich ein wenig den Ball zu. Der einzige der dabei wie immer am meisten einer Marionette ähnelte war Roland Benschneider (Luca Toni war ja nicht dabei)!
Taktische Meisterleistung! Alles richtig gemacht! So hört sich das doch schon besser an.
Ein guter Broich und ein guter Helmes entschieden das Spiel für den FC, der mit einem Sieg gegen Mainz bereits aufsteigen würde.
Unterm Strich haben die Geissböcke somit zwei Matchbälle zum Aufstieg. Boris Becker hat glaube ich mal acht Stück in einem Spiel abgewehrt.